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Perfekte Babyzimmer - Sets, die Mütter strahlen lassen!

“Der Schlaf ist doch die köstlichste Erfindung."

Heinrich Heine

Schlafen, Spielen Lachen! Das sind die hauptsächlichen Beschäftigungen eines Babys. So viele neue Eindrücke prasseln auf die Kleinen ein, dass man gut überlen sollte, wie man die Umgebung so kindgerecht und erholsam wie möglich gestaltet.

Doch was gehört nun in das Zimmer eines Babys? Was gibt es bei der Einrichtung zu beachten? An diese Stelle treten wir und möchten Euch informieren und mit nützlichen Hinweisen die Gestaltung für das erste Zimmer des Neuankömmlings beraten!

Das Wichtigste in Kürze

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Möbel sollten aus ökologischen Materialien hergestellt sein


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Ihr solltet immer auf die Sicherheit und Stabilität der Möbel achten


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Die richtige Wandfarbe kann maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Kindes nehmen

Zimmer für Kleinkinder

Wenn wir uns mit den Besonderheiten eines Zimmers für ein Kleinkind beschäftigen, so müssen wir zunächst klären, um welches Alter es geht. Von einem Kleinkind spricht man von dem Tag der Geburt bis zum dritten Lebensjahr. Diese Jahre sind maßgeblich entscheidend für die Entwicklung des Kindes und somit sollte auch die erste Einrichtung dementsprechend sorgfältig und liebevoll geplant werden.

1. Worauf ist beim Einrichten eines Babyzimmers zu achten?

In den ersten Wochen und Monaten besteht das Kinderzimmer überwiegend aus drei Möbelstücken: Kinderbett, Wickelkommode und In den ersten Wochen und Monaten besteht das Kinderzimmer überwiegend aus drei Möbelstücken; Kinderbett, Wickelkommode und Kleiderschrank. Da der Kleine gerade in den ersten Wochen und Monaten besonders viel schläft, ist die Suche nach dem geeigneten Kinderbett die spannendste Herausforderung.. Da der Kleine gerade in den ersten Wochen und Monaten besonders viel schläft, ist die Suche nach dem geeigneten Kinderbett die spannendste Herausforderung.

2. Wahl des Kinderbetts

2.1. Kinderwiege (für die ersten 3- 4 Monate)

Das sanfte Schaukeln der Wiege hat einen bewiesenen Einfluss auf die Beruhigung des Kindes. Gerade in den ersten Lebenswochen schlafen die Babys noch überdurchnittlich viel. 18 Stunden und mehr sind hierbei keine Seltenheit. Für das Kleine gilt es, die vielen unbekannten Reize zu verarbeiten. Hierfür benötigen sie einen gemütlichen und geraden Schlafplatz, der die empfindliche Wirbelsäule richtig stützt und die Atmung nicht einschränkt.

ACHTUNG: Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass sich Babys im Schlaf noch nicht bewegen. Im Vergleich zu der Zeit im Bauch der Mutter, fühlen sich die Kleinen in größeren Gitterbettchen oft verloren, in einer kleinen Kinderwiege daher eher geborgen. Wenn dann ein Elternteil noch ein sanftes Wiegenlied anstimmt, steht dem erholsamen Schlaf nicht mehr im Wege!
Vorteile
  • Bietet dem Baby viel Geborgenheit und hilft beim schnelleren Einschlafen
  • Ein optischer Hingucker in jedem Raum
  • Es gibt auch tragbare Wiegen, die praktischerweise in jeden Raum mitgenommen werden können
Nachteile
  • Babys sind bereits nach kurzer Zeit (3-4 Monate) herausgewachsen
  • Sobald sich die Kinder drehen oder am Bettchen hochziehen, hat die Wiege ausgedient
  • Hoher Anschaffungspreis

2.2. Gitterbett ( für die ersten 3 Jahre)

Es ist der Klassiker unter den Kinderbetten. Am Wichtigsten ist die Sicherheit bzw. Stabilität des Kinderbettes, Es sollte weiterhin einfach zu handhaben und aus ökologischen Materialien hergestellt sein, wie bspw. Holz. Das ist wichtig, da besonders Kleinkinder dazu neigen, alles in den Mund zu nehmen oder daran zu lecken. Ein weiteres Plus ist eine verstellbare Höhe des Bodens. Während die Kleinen in den ersten Monaten meist nur liegen, kann der Boden des Kinderbetts auf mittlerer Höhe arretiert werden. Das ermöglicht den liebenden Eltern ein bequemes Hineinlegen und Herausnehmen des Kindes. Wenn das Baby jedoch das Sitzen lernt, so empfehlen wir den Boden des Kinderbettes wieder nach unten zu verschieben, so dass die Kleine nicht herausfallen kann.

Tipp: Auf dem Markt gibt es mittlerweile einige intelligente Modelle, die mit wenigen Handgriffen vom Babybett zum Kinderbett umgebaut werden können. Das ist sehr clever und nachhaltig, zudem spart es Geld.
Zusammenfassend, das Kinderbett sollte:
  • Stabil und sicher sein (wir empfehlen es vorm Kauf einmal zu schütteln, um die Stabilität zu überprüfen)
  • Die richtige Matratze haben! Am beliebtesten sind Schaummatratzen. Sie sind günstig und leicht. Leider sind sie beim Kauf meistens verpackt, sodass man die Dichte und Dicke der Matratze schlecht überprüfen kann.
  • Schmale Lamellen haben, so dass nichts dazwischen stecken bleiben kann
  • Eine anpassungsfähige Matratzenhöhe für bequemes Hineinlegen und Herausnehmen besitzen
  • Keine zu hohen Eckpfosten haben, da sonst empfindliche Babykleidung daran hängen bleiben kann
  • Wir empfehlen keine zu alten Betten zu kaufen, auch wenn man aus Kostengründen gerne auf ein gebrauchtes Kinderbett zurückgreifen möchte. Die Möbel können schadstoffbelastet oder auch nicht mehr so stabil sein. Die Sicherheit des Kindes geht vor!
  • Standort des Babybetts sollte weit genug vom Fenster entfernt sein, damit es nicht zieht und sich Ihr Kind ggf. erkältet

3. Wickelkommode

Die Wickelkommode ist in erster Linie eine Vereinfachung für die Mutter. Das Kleine liegt in angenehmer Höhe, ist nah bei ihr und kann liebevoll gepflegt werden. Selbstverständlich sollte es sicher und aus ökologischen Materialien sein. Ein Klassiker ist weiterhin die Wickelkommode aus Holz. Besonders praktisch sind verschiedene Schubladen Strampler, Hemdchen und Pflegeprodukte für die Kleinen.

Tipp: Wir empfehlen in sicherer Entfernung zur Kommode einen Heizstrahler zu montieren. So fühlen sich die Kleinen während der Körperpflege rundum wohl.

4. Kleiderschrank

Sollte Eure Wickelkommode neben Platz für Pflegeprodukten nicht ausreichend Stauraum für Strampler, Kleidchen und Latzhosen haben, so empfehlen wir zusätzlich einen kleinen Kleiderschrank. Bitte bedenkt, in den den ersten Monaten und Jahren tragen die Kleinen überwiegend pflegeleichte Kleidung, die problemlos zusammengelegt und in Fächer gelegt werden kann. Neben Jacken, Mänteln und ein zwei besonderen Kleidungsstücken sollte der Kleiderschrank überwiegend praktische Fächer und Schubladen für Strümpfe und ähnliches haben.

5. Doch welche Farbe soll das Zimmer bekommen?

Nicht allein die Möbel sind in einem Zimmer für ein Neugeborenes oder ein Kleinkind entscheidend. Auch das richtige Ambiente wie beispielsweise die Wandfarbe spielt bei der Entwicklung des Kindes eine entscheidende Rolle.

Dazu sollte man wissen: Der Sehsinn der Neugeborenen ist zu Beginn wenig ausgereift und die Augen noch nicht voll funktionsfähig. Die Sehtechnik muss in den ersten Wochen und Monaten erst trainiert werden. Dennoch können Neugeborene Farben erkennen. Eine Studie in Kanada hat ergeben, dass die Farbe Rot von fast allen Probanden wahrgenommen wurde, Grün erkannte jedes dritte Kind und die Farbe Gelb nur jedes Vierte. Erst nach drei Monaten ist das Auge des Babys bereit, fast alle Farben zu erkennen. In einer Studie der University of Surrey wurden Lieblingsfarben der Babies untersucht. Heraus hamen: Lila, Rot, Orange und Blau.

Dieser Farbhype um Rosa und Hellblau ist nicht für jeden etwas. Viele Eltern machen diesen Trend nicht mehr mit, bitten sogar Freunde und Familie ganz bewusst Geschenke in geschlechtsneutralen Farben zu schenken. Es gibt eine Vielzahl an beruhigenden und sanften Farbtönen, die gut in das Zimmer eines Kleinkindes passen. Und mit kleinen farblichen Akzenten in der Wandgestaltung oder Bildern könnt Ihr dennoch “Bezug auf das Geschlecht” des Kindes nehmen, doch bloß nicht übertreiben.

UND: Noch vor einhundert Jahren trugen in Deutschland neugeborene Jungs die Farbe Rosa und kleine Mädchen helllblaue Kleidung.

5.1. Farben und Ihre Wirkungen:

Farbe Gelb
Quelle: Netmoms

Die verschiedenen Gelbtöne werden als besonders freundliche Farben bezeichnet. Ihnen wird eine erheiternde Wirkung nachgesagt. Helles Gelb erfrischt und stimmt optimistisch, wohingegen die goldgelben Töne für Behaglichkeit und Ausgeglichenheit sorgen.

Farbe Orange
Quelle: Netmoms

Orange und erdige Farbtöne wirken sehr angenehm auf Kinder. Sie strahlen eine wohlige Wärme und Geborgenheit aus. Räume, die eine oder mehrere orangefarbene Wände besitzen empfinden wir wärmer, als sie tatsächlich sind.

Tipp: Der Farbe orange wird nachgesagt, schläfrige Kinder wieder aufzumuntern. Doch keineswegs zu kräftig wählen, da dies ähnlich wie Rot zu Aggression führen kann.

Farbe Rot
Quelle: Netmoms

Kleine Kinder lieben die Farbe Rot. Sie belebt und aktiviert. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Wir empfehlen, lieber Spielzeug in Rot zu kaufen oder kleine Accessoires in der Farbe zuwählen, als ganze Wände in der Farbe zu streichen. Ein Blick in die Farbpalette eröffnet eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten.

Tipp: Keine zu kräftigen und grellen Rot und Pinktöne im Kinderzimmer! Ihnen wird eine unruhige, gar aggressive Wirkung nachgesagt.

Farbe Lila
Quelle: Netmoms

Entsprechend der Farbenlehre ist Lila eine Farbe, die sowohl das seelische Gleichgewicht, als auch die Kreativität des Kindes fördern soll. Im Allgemeinen wird die Farbpalette dem weiblichen Geschlecht zugeordnet, zarte Fliedertöne in Kombination mit Blau sind allerdings auch für Jungenzimmer eine Alternative.

Farbe Blau
Quelle: Netmoms

Blautöne sind kühle Farben. Sie haben allerdings eine beruhigende Wirkung auf ängstliche Kinder. Blau ist besonders für Schlafplätze geeignet, vielleicht als Sternenhimmel über dem Bett?

Farbe Grün
Quelle: Netmoms

Grün ist nicht nur die Hoffnung, sondern auch die Natur. Alle Grüntöne vermitteln uns Harmonie und Erholung, ohne zu ermüden. Im Kinderzimmer können Grün- und Grünblau sogar deren Konzentration fördern.

Helle Farben
Quelle: Netmoms

Helle Farben lassen kleine Räume groß und luftig wirken. Und in Kombination mit einigen kräftigen Akzenten besonders für kleine Kinderzimmer geeignet.

Dunkle Farben
Quelle: Netmoms

Dunkle Farben hingegen erzeugen ein Gefühl von Enge und sind daher nicht für kleine Räume geeignet. Zu viele dunkle Farben können eine bedrückende Wirkung haben, daher raten wir, sie nur sehr sparsam in Verbindung mit hellen Farbtönen zu verwenden.

Tipp: Dunkle Farbtöne eignen sich allerdings besonders gut für Schlafplätze oder Kuschelecken. Sie geben Euren Kindern ein Gefühl von Geborgenheit.

Grelle Farben
Quelle: Netmoms

Grelle Farben sind keineswegs für Kinderzimmer geeignet. Sie reizen Eure Kleinen und lassen sie unkonzentriert und unruhig werden. Es spricht allerdings nichts dagegen, einige Accessoires in grelleren Farben zu wählen, wie bspw. Spielzeug oder Lampenschirme.

Pastelltöne
Quelle: Netmoms

Pastelltöne sind zarte Töne und haben eine ausgleichende Wirkung auf Kinder. Sie eignen sich daher besonders gut als Grundfarbe für ein Kinderzimmer. Mit kräftigen Akzenten in Form von Kissen, Vorhängen oder Teppichen schaffen sie eine wohlige Atmosphäre.

Außerdem lassen sie sich besonders gut mit Möbeln in Holztönen oder Weiß kombinieren.