#kinderwagen

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Ratgeber zum Thema #kinderwagen

Lachen, Entdecken, Schlafen - Kinderwagen-Sets, die keinen Kinderwunsch abschlagen!

“Darum [lieben wir] die Kinder, weil sie die Welt und sich selbst noch im schönen Zauberspiegel ihrer Phantasie sehen.”.

Johann Wolfgang von Goethe
 

Mit der Schwangerschaft beginnt die wohl aufregendste Zeit im Leben. Die werdenden Eltern bekommen von allen Seiten Ratschläge und Tipps, was sie bei den Kleinen zu beachten haben. Auch bei der Wahl des richtigen Kinderwagens scheiden sich die Geister. Doch welches Modell ist nun am besten geeignet? Was erwarten wir Eltern von einem idealen Kinderwagen?

Er soll reichlich Beinfreiheit haben, eine bequeme Liegeposition für das Neugeborene bieten, aus erlesenen Materialien sein und selbstverständlich ein schickes Design haben.

Zunächst etwas Unerfreuliches: Test und Umfragen haben unschöne Ergebnisse ergeben. Auch wenn viele Hersteller Euch pure Qualität versprechen, so trifft das nur selten zu. Auch die Aussage: “Qualität hat ihren Preis” trifft in diesem Fall nur selten zu. Deshalb möchten wir Euch wichtige Hinweise und Kriterien mitgeben, mit denen Ihr den besten Kinderwagen für Euren Nachwuchs findet.

Das Wichtigste in Kürze

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Qualität und Komfort für Mutter und Kind stehen an erster Stelle!

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Die richtige Wahl der Räder muss getroffen werden.

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Beim Kauf des Kinderwagen-Modells vorausschauend planen!

1. Welche Kinderwagen-Modelle gibt es?

1.1. Erstlingswagen

Der klassische Kinderwagen besteht aus einem Korb oder einer abnehmbaren Tragetasche (vgl. Kombikinderwagen) sowie einem Fahrgestell. Er verfügt über eine besonders große Liegefläche und ausreichend viel Platz. Der Erstlingswagen ist somit ein besonders komfortabler Luxus-Wagen für Säuglinge. Er ist speziell an die Bedürfnisse der Neugeborenen angepasst, die rückenschonend und vor allem bequem liegen sollen.

1.2. Sportwagen / Jogger

Der Sportwagen ist für den sitzenden Transport von Kleinkindern von ein bis drei Jahren gedacht. Den Namen “Jogger” erhielt der Sportwagen im Jahr 2000, als der besondere Kinderwagen populär wurde: Diese sind vorne offen und haben eine Fußstütze. Hinten haben sie ein klappbares Verdeck, auch die Sitzlehne kann verstellt werden. Diese Sportvariante hat besonders große Räder und ermöglicht somit den sportlichen Eltern das Joggen mit Kind.

1.3. Buggy

Dieses Modell ist ebenfalls für den sitzenden Transport von Kleinkindern konzipiert. Doch sobald Ihr Eure Kleinen in einen Buggy setzt, anschnallen nicht vergessen! Er ist heute besonders beliebt. 1965 wurde dieses Kinderwagen-Modell von dem englischen Flugzeug-Konstrukteur Owen Maclaren entwickelt.

Vorteile
  • Er ist kompakt und zusammenfaltbar
  • Sehr leicht und handlich
  • aufgrund kleiner, flexibler, lenkbarer Vorderräder ist er sehr wendig
Nachteile
  • Wegen der kleinen Räder ist er nur für befestigte Wege und kürzere Wegstrecken geeignet!

1.4. Kombi-Kinderwagen

Der Kombikinderwagen ist der Kinderwagen 2.0: Er vereint mehrere Funktionen und ist sowohl als klassischer Kinderwagen, Sportkinderwagen als auch als Buggy verwendbar. Mit wenigen Handgriffen lässt er sich in das gewünschte Modell verwandeln: Das Fußende lässt sich nach unten umklappen. So wird aus dem Liege-Kinderwagen beispielsweise ein Jogger.

Vorteile des Kombikinderwagens
  • Lange einsetzbar (die ersten drei Jahre)
  • Ihr spart jede Menge Geld, da Ihr nur ein Modell kaufen müsst
  • Der Korb lässt sich einfach abmontieren ( zum Tragen oder Montieren im Auto)
  • Leicht zu montieren bzw. Demontieren
  • Passt in Kofferraum des Autos
  • Einige: als Fahrradanhänger zu verwenden

1.5. Zwillings- oder Geschwisterkinderwagen

Diese Modell entsprechen in ihrer Funktion den Kombi-Kinderwagen, sind in diesem Fall allerdings für zwei Babys ausgelegt. Diese sitzen oder liegen neben- oder hintereinander. Geschwisterwagen für mehr als zwei Kinder werden Krippenwagen genannt. Diese werden häufig von Tagesmüttern oder Kitas für Tagesausflüge verwendet, da in ihnen fünf bis zehn Kinder Platz finden.

1.6. Rehawagen / Reha Buggy

Für den Transport von behinderten Kindern gibt es verschiedene Varianten. Sie unterscheiden sich vor allem durch eine höhere Tragfähigkeit und bessere Anpassungsmöglichkeiten. Der Vorteil von Reha Buggys ist, sie lassen sich leichter transportieren. Dagegen stehen die Reha wagen in ihrem besseren Fahrkomfort. Beide Modelle werden für Kinder und Jugendliche bis zu einer Körpergröße von 1,60m und einem Gewicht bis zu 70 kg angeboten.

1.7. Kinderwagen mit Tretfunktion

Diese Modelle sind einzigartig! Sie haben ein integriertes Standbrett, das sich zu einem Roller oder Longboard erweitern lässt. Die Mütter und Väter steuern ihn durch Gewichtsverlagerung; es können Geschwindigkeiten bis zu 15 km/h erreicht werden. Zur eigenen Sicherheit sind die Modelle mit einer Hand- oder Fußbremse ausgestattet. Der erste Kinderwagen mit Tretfunktion, der auch Roller Buggy genannt wird, wurde von dem Produktdesigner Valentin Vodey (2005) entwickelt.

2. Worauf ist beim Kauf des Kinderwagens besonders zu achten?

Neben der Wahl des entsprechenden Kinderwagen- Typs sind einige weitere Kriterien für den Kauf eines Modells entscheidend. Im Folgenden möchten wir Euch weitere nützliche Informationen an die Hand geben, mit denen Ihr gezielt und sicher eine gute Kaufentscheidung trefft!

Ausreichend Bewegungsfreiheit für das Baby

Neugeborene schlafen in den ersten Wochen zwischen vierzehn und achtzehn Stunden am Tag. Das alleroberste Gebot an die werdenden Eltern ist also, eine angenehme Schlafumgebung - sowohl für zuhause als auch unterwegs - zu schaffen. Im Schlaf regenerieren und verarbeiten unsere Kleinen Erlebnisse des Tages. Platzmangel verhindert den gesunden Schlaf und lässt sie schneller quengeln oder weinen.

Tipp: Eine Liegefläche von 35 x 78 cm ist optimal!
Bequeme Liegeposition

Neugeborene und Babys sollten bis zum sechsten oder siebenten Monat liegen. Vorher ist ihre Muskulatur noch nicht entsprechend gefestigt. Erst, wenn die Kleinen sich aus dem Liegen oder Krabbeln alleine aufsetzen können, ist der Zeitpunkt, über einen Buggy nachzudenken. Vorher sollte auf eine besonders rückenschonende und bequeme Liegeposition geachtet werden.

Materialien

Kinderwagen müssen schadstofffrei verarbeitet sein. Leider ergibt eine Vielzahl von Tests, dass Richtlinien von Herstellern nicht eingehalten werden. Folgende Stoffe wurden bereits festgestellt, also achtet bitte besonders darauf! Falls die Inhaltsstoffe nicht bekannt sein sollten, fragt sicherheitshalber beim Hersteller nach.

  • Im Bezug
    Hier wurden bereits polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) festgestellt. Diese gelangen über die Haut in den Körper und stehen im Verdacht, Krebs zu erregen.
  • In den Schiebegriffen
    Hier wurden bereits kurzkettige Chlorparaffine nachgewiesen. Diese machen Kunststoffe weich, stehen aber ebenso im Verdacht, Krebs zu erregen. Der Schadstoff wird von den Müttern über die Haut aufgenommen und dann womöglich über die Muttermilch an das Baby weitergegeben
  • In Stoff / Regenschutz
    Hier wurden größere Mengen an Tris(2-chlorisopropyl)phosphat (TCPP) nachgewiesen. Die EU hat für TCPP einen Grenzwert (max 1,5 Gramm/ Kilogramm) festgelegt.
Komfort für die Eltern

Natürlich solltet Ihr auch an den eigenen Komfort denken. Denn die Mütter und Väter sind diejenigen, die mit dem ausgewählten Modell täglich einige Kilometer unterwegs sein werden. Für Euch sollte der Kinderwagen also genügend Schrittfreiheit und leicht erreichbare Körbe haben, sowie eine ansprechende Schiebehöhe besitzen, sodass Ihr aufrecht gehen könnt. Außerdem solltet Ihr auf einen einfachen Umbau und Transport achten. Besonders wichtig ist:

  • Die Schiebehöhe muss entsprechend hoch gewählt sein. Die meisten Modelle eignen sich nur für kleine bis mittelgroße Erwachsene. Größere, ab 1,80m, laufen demzufolge krumm
  • Maße des zusammengefalteten Kinderwagens
Tipp: Wir empfehlen vor Kauf des Kinderwagens ihn einmal zu demontieren und zu versuchen, ihn im Kofferraum des eigenen Autos zu verstauen.
Sitze sollten mitwachsen!

In der Regel sollten die Kindersitze für Kleinkinder zwischen dem siebenten Monat und drei Jahren passen. Das heißt, sie sollten mitwachsen, denn in diesem Zeitraum wachsen die Kinder bis zu 30 Zentimeter. Doch sowohl für die größeren als auch für die kleineren Kinder müssen sie passen. Sicherheit und Komfort des Kindes sollte immer gewährleistet werden.

ACHTUNG: Manche Sitze sind zu tief. Kleinere Kinder bräuchten dann sitzverkleinernde Kissen Rückenlehnen sind zu kurz. Ggfs. ragt der Kopf des Babys ungestützt über die Lehne! Fußstützen sind fix. Diese sollten variierbar sein, da sonst kurze Beinchen in der Luft baumeln.

3. Wo werdet Ihr den Kinderwagen spazieren fahren?

Diese Frage wird nur allzu oft außer Acht gelassen. Nicht jeder Kinderwagen eignet sich für alle Einsatzgebiete: Der eine passt besser in die Stadt, der andere ist eher etwas für sportliche Eltern.

Beantwortet Euch zunächst folgende Fragen:
  • Wo bin ich besonders oft mit dem Wagen unterwegs? Stadt oder Land?
  • Was erwarte ich von meinem Wagen? Hohen Komfort oder viel Flexibilität?
  • Brauche ich Räder, die schwenkbar sind?
In der Stadt

Hier legen die Eltern besonders viel Wert auf Flexibilität. Daher fällt die Wahl hier oft auf kleinere Rollen. Sie lassen sich einfacher schieben und manövrieren.

In der Natur

Sportliche Eltern, die mit dem Kinderwagen auch mal über unbefestigte Wald- und Wiesenwege laufen, bevorzugen meistens größere Räder, da diese nach wie vor den größten Fahrkomfort bieten. Sie federn besonders gut ab und sind auch auf unebenen Wegen durchaus geeignet.

Kinderwagen im Wald

Welche Rollen-Arten gibt es?

Es gibt drei verschiedene Arten bei den Rollen für Kinderwagen: die großen Lufträder, die nach wie vor zu den Klassikern gehören, die Kunststoff- oder auch Hartgummiräder, sowie die Luftkammerräder. Im Folgenden haben wir die Vor- und Nachteile für Euch zusammengefasst:

Große Lufträder
Vorteile
  • Ideal für unebene Wege
  • Besonders gute Federung
  • Besonders häufig bei Erstlingswagen verwendet
Nachteile
  • Sehr empfindlich
  • Können schnell Luft verlieren oder auch kaputtgehen (Glasscheibe)
  • Regelmäßige Kontrolle nötig!
Kunststoffräder / Hartgummiräder
Vorteile
  • Rollen bestehen aus hartem Kunststoff
  • Sehr kleine Räder, daher sehr wendig
  • Oft bei günstigen Buggys verwendet
Nachteile
  • Keine Federung!
Luftkammerräder
Vorteile
  • Unterschiedliche Größen verfügbar
  • Außenhülle aus Kunststoff, innen mit Luft gefüllt
  • Leichte Federung
  • Sowohl für die Stadt als auch für unebene Wege geeignet
Nachteile
  • Bei größeren Rollen nicht sehr wendig

5. Hinweise zum Kauf

Die Anschaffung eines Kinderwagens ist meistens mit einer größeren Ausgabe verbunden. Auch wenn leider ein hoher Preis nicht immer für hohe Qualität spricht. Wir hoffen, wir konnten Euch gut informieren, so dass Ihr den geeigneten Kinderwagen findet. Ganz zu Beginn sollte immer die Frage stehen: Wo werden wir unseren Kinderwagen hauptsächlich schieben? Welche Anforderungen soll er erfüllen?

Im Zweifelsfall solltet Ihr vorab den Kinderwagen oder Buggy einmal probefahren. Hier merkt Ihr schnell, ob:

  1. Sich der Schiebegriff des Kinderwagen angenehm anfühlt
  2. Der Griff höhenverstellbar ist
  3. Kleine Räder den Wagen anders fahren lassen als große
  4. Der Buggy eine verstellbare Lehne und Fußstütze hat
ACHTUNG: Vertraut auch hier auf Euer Bauchgefühl. Wenn Euch irgendetwas als unangenehm oder unpraktisch erscheint, lasst die Finger von dem Modell. Im Besten Fall könnt Ihr Euer Wunschmodell vor dem Kauf einmal testen, demontieren und im Kofferraum Eures Autos verstauen.