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Kinderzimmer-Sets, die begeistern!

“Es gibt nichts Wunderbareres und Unbegreiflicheres und nichts, was uns fremder wird und gründlicher verloren geht als die Seele des spielenden Kindes."

Hermann Hesse

Wenn aus dem Zimmer eines Kleinkindes nun das eines Schulkindes wird, muss auf einiges geachtet werden. Ab dem Alter von fünf Jahren spricht man von einem Vorschulkind. Spätestens jedoch zum Schulanfang mit sechs oder sieben Jahren sollte das Zimmer an die neuen Bedürfnisse angepasst werden: Denn nun ändert sich der Tagesablauf entscheidend: Es muss für ausreichend Stauraum (Schulbücher, Malbücher etc.) gesorgt und ein ergonomischer Schreibplatz eingerichtet werden.

Das Wichtigste in Kürze

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Möbel und Gestaltung sollten den Interessen des Kindes entsprechen

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Ihr solltet immer auf die Sicherheit und Stabilität der Möbel achten

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Genügend Platz zum Spielen und Entfalten

1. Worauf ist beim Einrichten eines Kinderzimmers zu achten?

Neben dem größeren Bett braucht das Kind nun einen Nachttisch mit Leselampe, wenn es nach dem Gute-Nacht-Kuss doch noch einmal in seinem Lieblingsbuch lesen möchte. Tagsüber kann das Bett, wenn nicht genügend Platz für eine zusätzliche Lümmel- /Kuschelecke vorhanden ist, auch mit einer Tagesdecke und Kissen zu einem Rückzugsort werden.

Zunächst muss ich Euch leider die Illusion rauben, dass man im Kinderzimmer wirklich Ordnung halten kann. Auch geschlossene Regalsysteme sind keine echte Lösung. Vielmehr bietet sich ein offenes Regalsystem an.

Tipp: Einerseits kann der oder die Kleine das Lieblingsspielzeug offen sichtbar hinstellen, andererseits könnt Ihr das (gemeinsame) Aufräumen erleichtern: Mit bunten Körben aus Filz oder anderen ökologischen Materialien ist schnell ein lustiges Aufräumspiel mit Euren Kindern entwickelt: Alles in die Körbe reinwerfen, zurück in den Schrank stellen und fertig! Wer als erster fertig ist, bekommt eine Belohnung!
Auf jeden Fall sollten die Kinderzimmermöbel:
  • Das Siegel LGA/GS aufweisen (GS = Geprüfte Sicherheit):
  • Unbehandelte oder schadstofffreie Oberflächen haben
  • Hell & freundlich sein
  • Mit bunten Farbakzenten versehen sein. Das hebt nachweislich die Stimmung des Kindes.
  • Kindgerecht organisiert sein, d.h. eine integrierte Staufläche haben
  • Dem Alter und dem Spielverhalten des Kindes angepasst sein
  • Fachleute raten zu schlichten Kinderzimmermöbeln, da diese die Kinder am meisten inspirieren

2. Das richtige Kinderbett

Doch welches Kinderbett ist am besten geeignet für meinen kleinen Liebling? Leider gibt es auf diese Frage keine präzise und universelle Antwort. Jedes Kind ist anders: Die Einen sind immer in Bewegung und müssen sich auch im Kinderzimmer noch austoben, die anderen hingegen sind eher introvertiert und ruhiger. Diese möchten lieber eine Kuschelhöhle zum Lesen und Träumen.

Für die lebhaften Kinder empfehlen wir ein klassisches Hochbett, doch dann bitte mit seitlichen Stützbrett, damit das Kind nachts nicht herausfallen kann. Diese kann man mit unzähligen Extras zum Spieleparadies umbauen, wie beispielsweise eine Rutsche, eine Sprossenwand oder gar ein Seil zum Hochklettern. Im unteren Teil des Bettes kann man mit thembezogenen Accessoires kleine Versteck- und Kuschelhöhlen schaffen.

UND: Das Gute daran ist, dass sich diese Spieloasen relativ leicht an neue Vorlieben oder Hobbies anpassen lassen. Einfach genial!

2.1. Vorlieben bei Jungs - der Superheld?

In diesem Fall vielleicht Spiderman? Das klassische Hochbett mit Leiter und Sicherung und dem coolen Vorhang ist einfach ein Spielparadies für kleine Spinnenmenschen, denn auch sie verkriechen sich hin und wieder in ihren Höhlen. Praktisch ist an diesem Modell, dass es sich mit sämtlichen weiteren Spiderman Accessoires kombinieren lässt. Vorstellbar wäre hier eine Sprossenwand oder Rutsche.

Tipp: Sollte er irgendwann für einen anderen Held schwärmen oder gar Rennautos spannender finden, so könnt Ihr das Design problemlos ändern. Clever mitgedacht, oder?

2.2. Vorlieben bei Mädchen - die Prinzessin auf der Erbse?

Habt Ihr auch eine kleine Prinzessin zu Hause? Dann könnt Ihr sie jetzt überraschen mit einem wahrhaft royalen Zimmer. In dezemtem Weiß mit kleinen Details in der Lieblingsfarbe Pink ist dieses Prinzessinnenzimmer unschlagbar:

Ein Kutschenbett mit Rädern, ein Kleiderschrank mit königlichem Emblem und einer goldenen Krone und passend dazu ein Regalsystem mit einem Schreibtischaufsatz. In dezenter Bettwäsche sammelt die Prinzessin nun Kraft für die Abenteuer des nächsten Tages.

UND: Dieses Zimmer ist gleichfalls für die ersten Jahre eines Schulkindes geeignet. Mit Schreibtisch und genügend Platz für Hefte und Schulbücher steht der royalen Ausbildung nichts mehr im Weg!

3. Wahl des Schreibtischs

Einige Hochbetten sind so konzipiert, dass man einen Schreibplatz integrieren kann. Das hat den Vorteil, dass gerade in etwas kleineren Zimmern noch ausreichend Platz zum Spielen und Herumtoben bleibt.

Freistehende Schreibtische geben dem Kinderzimmer gleich ein anderes Ambiente. Es ist nun nicht einfach mehr ein Kinderzimmer, sondern vielmehr das eines Schulkindes. Einige Schreibtische haben integrierte Schubladen für die Schul- und Schreib Utensilien. Bei anderen Schreibtischen empfiehlt sich ein ein zusätzliches Regal.

4. Kleiderschrank

In Kinderzimmern sind schlichte Möbel sehr zu empfehlen. Diese lassen sich nämlich, wenn gewünscht, mit wenigen Handgriffen zu individuellen Möbelstücken designen. Im Fachhandel gibt es Klebefolien in allen Farben und Designs. Aus einem weißen Kleiderschrank wird somit ein Unikat.

Tipp: Mittlerweile können auch eigene Fotos auf Klebefolien gedruckt werden. Somit hat Euer Kind auf jeden Fall ein einzigartiges Möbelstück.

5. Welche Farbe soll das Zimmer bekommen? - Kleiner Farb-Exkurs

Farben haben Auswirkungen auf unser Gemüt und unsere Stimmung. Je nach Intensität kann es die Laune des Kindes erhellen oder gar aggressiv machen. Selbstverständlich, kommt es bei der Wahl darauf an, an welchen Bereichen des Zimmers sie eingesetzt werden.

Kleine Kinder benötigen Kontraste, um das räumliche Denken spielend zu erlernen. Kleine Accessoires in verschiedenen Farben helfen dabei. Zudem haben Farben nicht nur eine Wirkung auf die Kleinen, sondern regen ihre Fantasie an. Daher geben in einem optimalen Kinderzimmer die Farben den Ton an. Für das bessere Verständnis folgt nun ein kleiner Farbexkurs:

5.1. Farben und Ihre Wirkungen:

Farbe Gelb
Quelle: Netmoms

Die verschiedenen Gelbtöne werden als besonders freundliche Farben bezeichnet. Ihnen wird eine erheiternde Wirkung nachgesagt. Helles Gelb erfrischt und stimmt optimistisch, wohingegen die goldgelben Töne für Behaglichkeit und Ausgeglichenheit sorgen.

Farbe Orange
Quelle: Netmoms

Orange und erdige Farbtöne wirken sehr angenehm auf Kinder. Sie strahlen eine wohlige Wärme und Geborgenheit aus. Räume, die eine oder mehrere orangefarbene Wände besitzen empfinden wir wärmer, als sie tatsächlich sind.

Tipp: Der Farbe orange wird nachgesagt, schläfrige Kinder wieder aufzumuntern. Doch keineswegs zu kräftig wählen, da dies ähnlich wie Rot zu Aggression führen kann.

Farbe Rot
Quelle: Netmoms

Kleine Kinder lieben die Farbe Rot. Sie belebt und aktiviert. Doch auch hier ist Vorsicht geboten. Wir empfehlen, lieber Spielzeug in Rot zu kaufen oder kleine Accessoires in der Farbe zuwählen, als ganze Wände in der Farbe zu streichen. Ein Blick in die Farbpalette eröffnet eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten.

Tipp: Keine zu kräftigen und grellen Rot und Pinktöne im Kinderzimmer! Ihnen wird eine unruhige, gar aggressive Wirkung nachgesagt.

Farbe Lila
Quelle: Netmoms

Entsprechend der Farbenlehre ist Lila eine Farbe, die sowohl das seelische Gleichgewicht, als auch die Kreativität des Kindes fördern soll. Im Allgemeinen wird die Farbpalette dem weiblichen Geschlecht zugeordnet, zarte Fliedertöne in Kombination mit Blau sind allerdings auch für Jungenzimmer eine Alternative.

Farbe Blau
Quelle: Netmoms

Blautöne sind kühle Farben. Sie haben allerdings eine beruhigende Wirkung auf ängstliche Kinder. Blau ist besonders für Schlafplätze geeignet, vielleicht als Sternenhimmel über dem Bett?

Farbe Grün
Quelle: Netmoms

Grün ist nicht nur die Hoffnung, sondern auch die Natur. Alle Grüntöne vermitteln uns Harmonie und Erholung, ohne zu ermüden. Im Kinderzimmer können Grün- und Grünblau sogar deren Konzentration fördern.

Helle Farben
Quelle: Netmoms

Helle Farben lassen kleine Räume groß und luftig wirken. Und in Kombination mit einigen kräftigen Akzenten besonders für kleine Kinderzimmer geeignet.

Dunkle Farben
Quelle: Netmoms

Dunkle Farben hingegen erzeugen ein Gefühl von Enge und sind daher nicht für kleine Räume geeignet. Zu viele dunkle Farben können eine bedrückende Wirkung haben, daher raten wir, sie nur sehr sparsam in Verbindung mit hellen Farbtönen zu verwenden.

Tipp: Dunkle Farbtöne eignen sich allerdings besonders gut für Schlafplätze oder Kuschelecken. Sie geben Euren Kindern ein Gefühl von Geborgenheit.

Grelle Farben
Quelle: Netmoms

Grelle Farben sind keineswegs für Kinderzimmer geeignet. Sie reizen Eure Kleinen und lassen sie unkonzentriert und unruhig werden. Es spricht allerdings nichts dagegen, einige Accessoires in grelleren Farben zu wählen, wie bspw. Spielzeug oder Lampenschirme.

Pastelltöne
Quelle: Netmoms

Pastelltöne sind zarte Töne und haben eine ausgleichende Wirkung auf Kinder. Sie eignen sich daher besonders gut als Grundfarbe für ein Kinderzimmer. Mit kräftigen Akzenten in Form von Kissen, Vorhängen oder Teppichen schaffen sie eine wohlige Atmosphäre.

Außerdem lassen sie sich besonders gut mit Möbeln in Holztönen oder Weiß kombinieren.

5.2. Wandtattoo oder Motivtapete?

Wandtattoo

Aber was genau ist eigentlich ein Wandtattoo? Es ist eine Art Aufkleber, die Ihr bequem und einfach an Zimmerwände aufbringen könnt. Die Motive, die es in den verschiedenen Shops zu kaufen gibt oder auch eigene Fotos werden auf Folie oder beschichtetes Papier gedruckt. Auf der Rückseite des Aufklebers ist ein leicht löslicher Klebstoff, was das Wandtattoo leicht an glatten Wänden haften lässt, aber auch später ganz simpel und rückstandslos wieder entfernen lässt.

Vorteile
  • Für jede Raumgröße geeignet
  • Flexibel, man kann das Zimmer schnell den wechselnden Vorlieben der Kinder anpassen
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Geringer Aufwand bei Umgestaltung, d.h. es lässt sich rückstandslos entfernen; ggfs. wieder verwendbar (bei richtiger Lagerung)
Nachteile
  • Man kann nur kleine Akzente im Zimmer setzen
  • Keine großflächigen Bilder möglich
Motivtapete / Fototapete

Motivtapeten eignen sich im Kinderzimmer, wenn eine große Wand mit einem Thema versehen werden soll. Es gibt die verschiedensten Motive zur Auswahl. Ist Euer Kind ein Pferdenarr, so könntet Ihr beispielsweise eine Pferdekoppel an die Kinderzimmerwand zaubern, oder mag Euer Kleiner die wilden Tiere? Dann schickt ihn doch einfach in den Urwald! Die Möglichkeiten sind grenzenlos und je nach Kind anzupassen.

Vorteile
  • Eignet sich für große Wände
  • Schafft eine besondere Atmosphäre, da sich große Landschaften abbilden lassen
Nachteile
  • Großer Aufwand bei Umgestaltung des Zimmers
  • Aufwändiges Tapezieren